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Geschichte

Bei der Gründung des Bistums Bamberg durch Kaiser Heinrich II. im Jahre 1007 wurde der obere Pegnitzgau, der zum Hoheitsgebiet des Hochstiftes Eichstätt gehörte, Eigentum des Hochstiftes Bamberg. Dieses errichtete in Velden einen Verwaltungssitz, der später auf die Burg Veldenstein verlegt wurde; auf dieser befand er sich bis zur Säkularisation, also fast 800 Jahre. Auf der Burg Veldenstein befand sich schon im frühmittelalterlicher Zeit eine Kapelle, die zur Veldener Kirche gehörte, dem weitaus Ältesten Gotteshaus des Pegnitzgaues, von dem der Pegnitzer Chronist Heinrich Bauer sagt, dass von ihm aus, diese Gegend christianisiert wurde.

In dem zu Füßen der Burg Veldenstein gelegenen Marktflecken Neuhaus, ist von einer Kirche erstmals im Jahre 1497 die Rede. Zweifellos hat ein Gotteshaus in Neuhaus aber schon früher bestanden, denn bereits 1469 wurde hier eine Pfarrei gestiftet. Vielleicht galt die oben erwähnte Burgkapelle als erste Pfarrkirche. Fast drei Jahrhunderte diente dieses Gotteshaus der Pfarrgemeinde. Im 18. Jahrhundert musste jedoch eine neue Kirche gebaut werden. Sie wurde der Zeit gemäß und größer gebaut, während der solide Turm der alten Kirche – für die neue Kirche erhalten bleiben konnte. Er wurde mit einer barocken Turmhaube mit Laterne versehen.

Gelangte man in die alte Kirche durch das erhaltene gotische Portal im Turm, so stand der Altar im Schiff dem Turm entgegengesetzt, gegen Osten, der aufgehenden Sonne zu, so wurde die neue Kirche im umgekehrten Sinne an den Turm angebaut: mit ihrem Altar zum Turm hin und ihrem Eingangsportal entgegengesetzt. 1765 wurde ihr Grundstein gelegt und über dem Portal ist die Jahreszahl 1766 zu sehen.

Die St. Peter und Paulskirche selbst ist ein gefälliger Rokokobau.